Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Shooting?
Der ideale Zeitpunkt hängt von der Art des Shootings ab:
Babybauch: Am besten zwischen der 28. und 36. Schwangerschaftswoche. In dieser Zeit ist der Bauch schön rund und die werdende Mama fühlt sich meist noch wohl und beweglich.
Newborn: Idealerweise in den ersten 2–3 Lebenswochen. In dieser Phase schlafen Babys viel und lassen sich besonders entspannt fotografieren. Sollte dieser Zeitraum einmal nicht möglich sein, sind auch spätere Termine möglich. Bei Frühchen gibt es selbstverständlich Ausnahmen – hier richten wir uns individuell nach dem Baby.
Familienshooting: Kann zu jeder Zeit stattfinden. Jede Lebensphase ist einzigartig und wert, festgehalten zu werden.
Wie lange dauert ein Shooting?
Schwangerschafts- und Familienshootings: in der Regel zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden – je nachdem, wie das Shooting abläuft.
Newbornshooting: ca. 2 Stunden, je nach Rhythmus des Babys manchmal etwas kürzer oder länger.
Bei allen Shootings wird ohne Zeitdruck fotografiert.
Was sollen wir zum Shooting mitbringen?
Sehr gerne könnt ihr persönliche Dinge mitbringen, die euch wichtig sind – zum Beispiel eine Decke, ein Kuscheltier oder ein besonderes Erinnerungsstück. Solche Details machen die Bilder oft noch persönlicher. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch 1–2 eigene Outfits mitbringen.
Was sollen wir anziehen?
Ich empfehle schlichte, zeitlose Kleidung in neutralen Farben wie Weiß, Beige, Grau oder Pastelltönen. Große Muster oder Logos sollten möglichst vermieden werden, damit der Fokus auf euch und euren Bildern bleibt.
Für werdende Mamas steht eine Auswahl von über 35 sorgfältig ausgewählten Schwangerschaftskleidern zur Verfügung.
Auch für Neugeborene habe ich eine liebevoll zusammengestellte Auswahl an Outfits und Accessoires, darunter Mützchen, Haarbänder und zarte Haarkränze, die jedes Bild harmonisch ergänzen.
Wo finden die Shootings statt?
Die Shootings finden in meinem Studio statt.
Sehr gerne sind auch Outdoor-Shootings im Park oder Wald möglich.
Auf Wunsch komme ich auch zu euch nach Hause für ein Homeshooting. Dies ist ab dem Midi-Paket möglich und wird mit einem Zuschlag von 100 € berechnet.
Ab einer Entfernung von 10 km von 61118 Bad Vilbel fallen zusätzlich Fahrtkosten an.
Können wir Familienfotos machen?
Ja! Familien- und Geschwisterfotos sind ein fester Bestandteil jedes Shootings. Ein schönes Familienbild gehört einfach in jedes Album und ist in allen Paketen inklusive – es entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Was passiert, wenn unser Baby nicht mitmacht oder etwas dazwischenkommt?
Das ist überhaupt kein Problem. Babys haben ihren eigenen Rhythmus, und manchmal passt es an einem Tag einfach nicht. Auch wenn etwas Unvorhergesehenes passiert oder wegen Krankheit, kann der Termin unkompliziert verschoben werden.
Wann und wie erhalten wir unsere Bilder?
Ca. 7 Werktage nach dem Shooting (oft früher) erhaltet ihr per E-Mail Zugang zu eurer Online-Galerie mit allen fertig bearbeiteten Bildern. Dort könnt ihr eure Favoriten bequem von zu Hause aus auswählen. Je nach Paket erhaltet ihr die digitalen Dateien zum Download. Abzüge oder andere Produkte werden per Post verschickt oder können im Studio abgeholt werden.
Wie können wir bezahlen?
Die Bezahlung ist bar oder per Rechnung (Überweisung) möglich. Kartenzahlung und PayPal sind derzeit nicht verfügbar.
Kann man ein Shooting verschenken?
Ja, sehr gerne! Ihr könnt einen Gutschein für ein Fotoshooting verschenken.
Diesen erhaltet ihr auf drei Arten:
1. Abholung im Studio
2. Als PDF per E-Mail (mit vorheriger Rechnung zur Überweisung)
3. Per Post (zzgl. 3 € Versand- und Verpackungskosten, ebenfalls mit vorheriger Rechnung)
Als ich vor über 15 Jahren mit Neugeborenenfotografie begann, gab es hier in Deutschland kaum Requisiten, weil diese Art der Fotografie noch nicht so verbreitet war. Also habe ich gesucht überall... auf Flohmärkten, in Blumenläden, Baumärkten - nach kleinen Schalen, Eimerchen oder Körbe die zu Babys passen. Manchmal habe ich Dinge gefunden, die „ganz gut“ aussahen, bis das erste Baby drin lag. Manche Stücke habe ich sogar extra beim Schreiner anfertigen lassen, weil ich gemerkt habe: schön reicht einfach nicht. Später habe ich auch Requisiten aus anderen Ländern bestellt – teuer und oft nur nach Bildern.
Ich habe viel ausprobiert, daneben gelegen und wieder neu gekauft. Und irgendwann versteht man: Nur weil etwas gut aussieht, heißt das noch lange nicht, dass es auch funktioniert. Ein Korb ist eben nicht einfach irgendein Korb. Nicht alles, was klein und süß aussieht, funktioniert auch in der Praxis. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wirklich verstanden habe, worauf es ankommt – und dass es nicht nur um die Optik geht, sondern auch darum, dass alles sicher für die Babys ist.
Heute habe ich eine große Auswahl an Requisiten in meinem Studio – aber nichts davon ist zufällig da. Jedes Körbchen, jede Schale und jedes Bettchen hat seinen Grund, warum es hier steht. Ich arbeite überwiegend mit Holz, Naturmaterialien und vereinzelt auch Metall. Vieles ist handgefertigt und speziell für die Newbornfotografie gemacht. Mir ist wichtig, dass alles ruhig bleibt, ich brauche keine grellen Farben. Denn am Ende geht es nicht um die Requisite. Das Baby steht immer im Mittelpunkt. Die Requisiten geben nur den Rahmen. Sie sollen unterstützen, nicht ablenken. Auch eigene Dinge dürfen gerne für das Shooting mitgebracht werden. Persönliche Details machen Bilder oft noch besonderer.
Heute ist vieles einfacher geworden. Es gibt Firmen, die sich auf Newborn-Accessoires spezialisiert haben. Einfach heißt aber nicht automatisch besser – und günstig schon gar nicht. Ich überlege mir sehr genau, was und wo ich kaufe, und arbeite nur mit Dingen, bei denen ich weiß, wie sie hergestellt wurden.
Der perfekte Korb? Den gibt es. Aber ganz sicher nicht zufällig.
Newbornfotografie wirkt oft einfach. Ein schlafendes Baby, ein bisschen Deko, schnell ein schönes Bild und fertig. In Wirklichkeit ist es genau das Gegenteil.
Babys haben ihren eigenen Rhythmus. Man kann nichts planen, nichts erzwingen und schon gar nichts beschleunigen. Ein Newbornshooting hat keinen komplett festen Ablauf, aber ein bisschen Struktur gibt es bei mir trotzdem. Ich plane in der Regel etwa zwei Stunden ein. Das ist genug Zeit, um in Ruhe schöne Bilder zu schaffen. Manchmal geht es schneller, manchmal dauert es länger, aber dieser Rahmen gibt uns die nötige Ruhe. Ich beginne meistens mit den Familienfotos. Danach können sich die Eltern entspannen, größere Geschwister in Ruhe spielen und ich konzentriere mich ganz auf das Baby. Trotzdem läuft es oft ganz anders, als man es sich vorstellt. Es kommt häufig vor, dass wir in den ersten 20 bis 30 Minuten kein einziges Bild machen. Die großen Geschwister haben keine Lust, das Baby ist unruhig, muss gefüttert oder gewickelt werden. Das ist völlig normal. Und genau dafür ist die Zeit eingeplant. Oft sehe ich, wie Eltern in diesen Momenten unsicher werden. Sie fragen sich, ob das überhaupt noch klappt. Ob wir überhaupt noch Bilder schaffen. Und genau da kommt meine langjährige Erfahrung ins Spiel. Und vor allem: GEDULD!
Ich weiß, dass sich alles beruhigt. Ich weiß, dass dieser Moment vorbeigeht. Und ich weiß, wann der richtige Zeitpunkt kommt. Man kann ein Baby nicht drängen. Und man kann auch kein gutes Bild erzwingen. Die schönsten Bilder entstehen dann, wenn Ruhe einkehrt. Wenn niemand mehr etwas „erreichen“ will.
Ganz selten, vielleicht zwei- bis dreimal im Jahr merke ich, dass es an dem Tag einfach nicht passt. Dass das Baby sehr unruhig ist und wir es nicht erzwingen sollten. Dann empfehle ich den Eltern, den Termin zu verschieben. Wir sehen uns dann ein paar Tage später wieder und plötzlich funktioniert alles, als wäre es ein ganz anderes Baby und die Eltern sind auch wieder entspannt.
Geduld ist kein Warten auf den richtigen Moment. Geduld ist der Weg dorthin.